Vorsorge für den Ernstfall - Warum Vorsorge wichtig ist
Ein Unfall, eine schwere Krankheit oder Demenz können dazu führen, dass man nicht mehr selbst entscheiden kann. Mit einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht halten Sie Ihren Willen fest und bestimmen, wer für Sie handeln darf.
Patientenverfügung
In einer Patientenverfügung legen Sie fest, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen oder ablehnen, wenn Sie selbst nicht mehr entscheiden können. Dazu gehören z.B.:
Wiederbelebung, künstliche Beatmung, künstliche Ernährung, Schmerzbehandlung, lebensverlängernde Maßnahmen……..- Wichtig sind möglichst konkrete Formulierungen.
Vorsorgevollmacht
Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie eine Vertrauensperson, die für Sie Entscheidungen treffen darf, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Dies betrifft beispielsweise:
Gesundheitsfragen, Behörden, Bankgeschäfte, Versicherungen, Wohnungsangelegenheiten Die Vorsorgevollmacht ergänzt die Patientenverfügung.
Betreuungsverfügung
Falls keine Vorsorgevollmacht vorliegt, kann das Gericht eine Betreuung anordnen. Mit einer Betreuungsverfügung können Sie festlegen, wen das Gericht bevorzugt, einsetzen soll.
Ausführliche Informationen in mehreren Sprachen, erhaltende Sie auf den folgendenden Seiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
- https://www.bmjv.de/DE/service/formulare/formulare_muster_node.html
- https://www.bmjv.de/DE/service/formulare/form_vorsorgevollmacht/form_vorsorgevollmacht_node.html
- https://www.bmjv.de/DE/themen/vorsorge_betreuungsrecht/patientenverfuegung/patientenverfuegung_node.html
- https://www.berlin.de/sen/lads/
- https://www.berlin.de/sen/asgiva/
- https://www.bundesaerztekammer.de/service/muster-formulare?utm_source
- https://www.bundesgesundheitsministerium.de/patientenverfuegung/seite?utm
Unabhängige Beratung & Unterstützung rund um Pflege
Viele Betroffene und Angehörige wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Deshalb hilft eine übersichtliche Sammlung unabhängiger Beratungsstellen, Hilfsangebote und Ansprechpartner. Kostenlose und neutrale Beratung erhalten Betroffene und Angehörige unter anderem bei
- Information und Beratung rund um Pflege und Alter
https://www.pflegestuetzpunkteberlin.de/
- Pflegeberatung für privat Versicherte
https://www.compass-pflegeberatung.de/
- Pflegebeauftragte des Landes Berlin
https://www.berlin.de/lb/pflege/
- Information und Beratung bei Konflikt und Gewalt in der Pflege
https://www.pflege-in-not.de/
- Kompetenzzentrum 4.0
https://www.lebenpflegedigital.de/
- Information und Beratung bei demenzieller Erkrankungen
https://www.alzheimer-berlin.de/
- Fachstelle für pflegende Angehörige
https://www.angehoerigenpflege.berlin/
- Vertrauensstelle Wohnen Pflegen Gemeinschaft
https://vertrauensperson.berlin/
- Information und Beratung für ältere und pflegebedürftige LSBTI*
https://schwulenberatungberlin.de/wir-helfen/fachstelle-lsbti-altern-und-pflege/
- Information und Beratung zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
https://www.pflegezeit-berlin.de/pflegende